Dokument Elektronische Übermittlung von Investitionsabzugsbeträgen - Umsetzung der Pflicht zur Datenfernübertragung durch E-Bilanz und EÜR

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BBK Nr. 6 vom 17.03.2017 Seite 279

Elektronische Übermittlung von Investitionsabzugsbeträgen

Umsetzung der Pflicht zur Datenfernübertragung durch E-Bilanz und EÜR

Falco Hänsch

Durch das Steueränderungsgesetz 2015 vom 2.11.2015 hat der Gesetzgeber grundlegende Änderungen zum Investitionsabzugsbetrag vorgenommen. So enthält § 7g EStG für ab 2016 beanspruchte Investitionsabzugsbeträge u. a. die Verpflichtung, die Summe der Abzugsbeträge und der hinzuzurechnenden oder rückgängig zu machenden Beträge nach amtlich vorgeschriebenen Datensätzen durch Datenfernübertragung zu übermitteln (§ 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 EStG). Investitionsabzugsbeträge sind jedoch keine Wirtschaftsgüter oder Bilanzposten, sondern außerbilanziell zu berücksichtigende Abzugsbeträge, die den steuerlichen Gewinn mindern. Daher stellt sich die Frage nach der praktischen Umsetzung der seit 2016 bestehenden Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung der beantragten Investitionsabzugsbeträge. Der Beitrag erläutert, wie die Verpflichtungen zur elektronischen Übermittlung der Abzugsbeträge im Rahmen der E-Bilanz bzw. bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG mithilfe der Einnahmen-Überschussrechnung zu erfüllen sind.

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