Mathias Graumann, Anke Schmidt-Graumann

Rechnungslegung und Finanzierung der Krankenhäuser

1. Aufl. 2007

ISBN der Online-Version: 978-3-482-55531-2
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-57571-6

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Rechnungslegung und Finanzierung der Krankenhäuser (1. Auflage)

5. Die Ausgestaltung des externen Rechnungswesens nach KHBV

5.1 Grundlegende Bestimmungen der Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV)

Gegenstand der KHBV ist die Regelung der Rechnungslegungs- und Buchführungspflichten der Krankenhäuser. Sie wurde aufgrund der Verordnungsermächtigung des § 16 Nr. 7 KHG erlassen.

Bedeutsam ist, dass Gegenstand der KHBV nicht nur das externe Rechnungswesen einschließlich Buchführung, sondern auch die intern ausgerichtete Kosten- und Leistungsrechnung ist.

Die Buchführung der Krankenhäuser ist nicht nur gesetzliche Grundlage des Jahresabschlusses, sondern auch der internen Rechnungslegung, zumindest des gesetzlich geregelten Teils. Der Kostenbe­S. 184griff ist demnach praktisch deckungsgleich mit den in der Finanzbuchhaltung erfassten Aufwendungen; zu Einzelheiten der Kostenrechnung vgl. das nachfolgende Kapitel.

Die Geltung der Vorschriften der KHBV erstreckt sich grundsätzlich auf alle Krankenhäuser im Sinne des § 2 Nr. 1 KHG unabhängig von deren Rechtsform bzw. vom Vorliegen der Kaufmannseigenschaft. Die KHBV gilt gemäß § 1 Abs. 2 KHBV nicht für Krankenhäuser,

  • auf die das KHG nach § 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 KHG keine Anwendung findet,

  • die nach § 5 Abs. 1 Nr. 2, 4 oder 7 KHG nicht gefördert werden, es sei denn, dass auf Grund von § 5 A...

Rechnungslegung und Finanzierung der Krankenhäuser

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