Christoph Wollny

Der objektivierte Unternehmenswert

3. Aufl. 2018

ISBN der Online-Version: 978-3-482-55293-9
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-54983-0

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Der objektivierte Unternehmenswert (3. Auflage)

11. Stand-alone-Prinzip

Was genau unter dem Stand-alone-Prinzip zu verstehen ist, erläutert weder IDW S1 i. d. F 2008 noch das WP-Handbuch. Klar wird das Prinzip bei einer beabsichtigten Unternehmensverbindung und einer in diesem Zusammenhang veranlassten Bewertung. Da der Bewertungsstichtag auf den Beschlusstag der Hauptversammlung für diese Maßnahme festgelegt ist, sind die Verhältnisse der Gesellschaft vor der Umsetzung der beabsichtigten Unternehmensverbindung für die Bewertung relevant. Damit werden die Ertragswerte der Unternehmen unter der fiktiven Annahme des selbständigen Fortbestands der beteiligten Rechtsträger ermittelt.

„Soweit die Beteiligten zu 4) und 5) geltend machen, die Bewertung der abhängigen Gesellschaft habe auf der Basis „stand alone" zu erfolgen, so trifft es zu, dass so genannte Verbundvorteile, nicht zu berücksichtigen sind. Dabei geht es jedoch um Vorteile, die sich aus den Synergieeffekten des Verbundes für das herrschende Unternehmen ergeben sollen. Nur solche Vorteile sind nicht anzusetzen. Die Bewertungspraxis geht daher von der Fiktion der fortbestehenden Unabhängigkeit der Gesellschaft und dem sog. stan...

Der objektivierte Unternehmenswert

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