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StBMag Nr. 1 vom Seite 46

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Wenn die Kanzleiführung für alle Berufsträger und Mitarbeiter der Kanzlei direkt zuständig ist, stößt das Kanzleiwachstum leicht an Grenzen – irgendwann müssen Chefs beginnen, die Verantwortung zu delegieren

Autorin: Sibylle Schikora, Lesezeit: 10 Min.

Wenn eine Kanzlei größer wird, müssen Chefs irgendwann Aufgaben und Verantwortungsbereiche abgeben. Eine Hierarchieebene unterhalb der Kanzleiführung kann sie entlasten. Allerdings nur, wenn Steuerberater die richtigen Mitarbeiter dafür wählen.

Steuerberater Friedrich Braun hat in seiner Laufbahn als Kanzleiinhaber eines lernen müssen: „Man sollte Aufgaben an Mitarbeiter delegieren”, sagt Braun. Der Steuerberater führt seine Kanzlei bereits seit fast 40 Jahren in Bretzfeld in der Nähe von Stuttgart. Als das Unternehmen größer wurde, holte er sich Unterstützung in der Geschäftsführung, leitete die Kanzlei fortan gemeinsam mit einer Rechtsanwältin und einer Steuerberaterin. Er und Steuerberaterin Andrea Hahn kümmerten sich um alle Fragen des Kanzleialltags, beantworteten Mandanten- und Personalfragen, prüften Buchungen, jeden einzelnen Jahresabschluss und besorgten die Akquise neuer Mandanten. Im vergangenen Jahr realisierten die Partner: Sie können sich nicht um mehr als 20 Mitarbeiter kümmern und gleichzeitig die Kanzlei weiterentwickeln. Damit liegen sie goldrichtig. Kanzleiexperten halten ein Verhältnis von einem Steuerberater zu etwa sieben Mitarbei...