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BFuP Nr. 1 vom Seite 72

Der Leasing-Substanzwert als alternative Leistungskennzahl – Effekte und Einflussfaktoren

Schwerpunktthema: Rechnungswesen

Hendrik Kußmaul, M.Sc., Forschungsinstitut für Leasing, Universität zu Köln

Freiwillige Publizität und insbesondere alternative Leistungskennzahlen wie der in der Leasingbranche verwendete Substanzwert werden von Unternehmen in der externen Rechnungslegung verwendet, besonders um Ertrags- und Vermögenslage umfassend und in ihrem Sinne darzustellen. Leasing-Gesellschaften, die den Substanzwert veröffentlichen, erreichen bei seiner Verwendung eine deutliche Verbesserung von Eigenkapitalquote (EKQ) und Gesamtkapitalrentabilität (GKR). Dadurch können sie ihre eigene Lage ähnlich gut bzw. besser darstellen als Leasing-Gesellschaften ohne eine Substanzwertangabe, die deutlich bessere bilanzielle Kennzahlen aufweisen können. Die Wahrscheinlichkeit einer Substanzwertangabe erhöht sich im Falle einer niedrigen bilanziellen EKQ, was mit den Erkenntnissen zu deren Verbesserung bei Verwendung des Substanzwerts konsistent ist.

1 Einleitung

Neben der verpflichtenden Publizität (mandatory disclosure) betreiben Unternehmen häufig auch freiwillige Publizität (voluntary disclosure), um zusätzliche Informationen bereit zu stellen. Mangels eindeutiger Vorschriften in der internationalen und nationalen Rechnungslegung haben Unternehmen große Gestaltungsfreiheiten. Insbesondere d...

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