Dokument Der Fernabsatz von Dienstleistungen

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NWB Nr. 19 vom 05.05.2003 Seite 1447 Fach 30 Seite 1393

Der Fernabsatz von Dienstleistungen

von Rechtsanwalt Volkher Schweizer, Freiburg i. Br.

Der Gesetzgeber hat im Zuge der Schuldrechtsreform (Ges. v. 29. 11. 2001, BGBl 2001 I S. 3138, mit wichtigen Nachträgen im OLGVertrÄndG v. 23. 7. 2002, BGBl 2002 I S. 2850) die bisher im Fernabsatzgesetz (FernAbsG) normierten Regelungen zur Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie in den §§ 312b-312d in das BGB integriert. Sie stehen jetzt im systematischen Zusammenhang der „Besonderen Vertriebsformen„ neben den Bestimmungen über die Haustürgeschäfte (§ 312 BGB, früher HausTWG, basierend auf der Richtlinie 85/577/EWG v. 20. 12. 1985, ABl EG Nr. L 372 S. 31) und für den elektronischen Geschäftsverkehr (§ 312e BGB, basierend auf der Richtlinie 2000/31/EG v. 8. 6. 2000, ABl EG Nr. L 178 S. 1). Der hiermit in Befolgung der europäischen Vorgaben bezweckte Verbraucherschutz hat sein gesetzestechnisches Schattendasein nunmehr verloren (einführend zu den §§ 312 bis 312f BGB vgl. Frings a. a. O.; Ring a. a. O.).

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