Kommentar zu § 8 Nr. 12 - Hinzurechnungen (ausländische Steuern)
Jahrgang 2020
Auflage 1
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-67551-5

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Hallerbach, Nacke, Rehfeld - Gewerbesteuergesetz Kommentar Online

§ 8 Nr. 12 Hinzurechnungen (ausländische Steuern)

Badetz (September 2020)

A. Allgemeine Erläuterungen zu § 8 Nr. 12 GewStG

I. Normzweck und wirtschaftliche Bedeutung des § 8 Nr. 12 GewStG

1Zweck des § 8 Nr. 12 GewStG ist es, ausländische Steuern dem Gewinn aus Gewerbebetrieb i. S. d. § 7 GewStG hinzuzurechnen, soweit diese bei der Ermittlung der Einkünfte gem. § 34c EStG abgezogen worden sind. Dies gilt nur, soweit die ausländischen Steuern auf Gewinne oder Gewinnanteile entfallen, die bei der Ermittlung des Gewerbeertrages entweder außer Ansatz geblieben sind oder nach § 9 GewStG gekürzt werden.

2Gewerbesteuerpflichtig ist ein Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben (§ 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG) und für ihn eine inländische Betriebsstätte unterhalten wird (§ 2 Abs. 1 Satz 3 GewStG). Im Umkehrschluss sollen in ausländischen Betriebsstätten entstandene Gewinne grundsätzlich nicht der inländischen Gewerbesteuer unterliegen (sog. „Territorialitätsprinzip“; vgl. Bisle in Hallerbach/Nacke/Rehfeld, GewStG, § 2 Abs. 1 Rz. 1, 4, 12, 31 ff. ). Dieses Schicksal teilen die mit diesen Einkünften im Z...

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