Kommentar zu § 332 - Verletzung der Berichtspflicht
Jahrgang 2020
Auflage 11
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-68371-8

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Hoffmann, Lüdenbach - NWB Kommentar Bilanzierung Online

§ 332 Verletzung der Berichtspflicht

Wolf-Dieter Hoffmann, Norbert Lüdenbach (Dezember 2019)

Ausgewählte Literatur

Hoffmann/Knierim, Falsche Berichterstattung des Abschlussprüfers, BB 2002 S. 2275; Stahlschmidt, Schlafende Straftatbestände des HGB, StuB 2003 S. 107.

I. Überblick

1§ 332 HGB sanktioniert mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren (bzw. fünf Jahren) oder Geldstrafe

  • Verletzungen der Berichtspflicht (→ Rz. 9)

  • über das Ergebnis einer Abschlussprüfung von Jahres- oder Konzernabschlüssen oder (Konzern-)Lageberichten

  • durch den Abschlussprüfer oder dessen Gehilfen (→ Rz. 6).

Betroffen ist nur die gesetzliche Prüfung der Abschlüsse von Kapitalgesellschaften, Kap. & Co.-Gesellschaften sowie rechtsformunabhängig der Abschlüsse von Kreditinstituten (§ 340m HGB) und Versicherungsunternehmen (§ 341m HGB); vergleichbare Straftatbestände bestehen jedoch für große Personenunternehmen nach § 18 PublG und für Genossenschaften nach § 150 GenG. Freiwillige Abschlussprüfungen unterliegen hingegen nicht § 332 HGB.

2Als Täter kommen nur Abschlussprüfer oder deren Gehilfen in Frage (→ Rz. 6).

3Eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren kann unabhängig davon, ob ein konkreter Erfolg (z. B. Schaden) eintritt, verhängt werden. Das erhöhte Strafmaß von bis zu fünf Jahren (Abs. 2) kommt nur zum Tragen, wenn der Täter gegen Entgelt handelt oder in der Absicht, sich oder einen anderen...

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