USt direkt digital Nr. 9 vom 09.05.2019 Seite 1

Alle Klarheiten beseitigt – Neuere Rechtsprechung zur einheitlichen Leistung

Beate A. Blechschmidt | verantwortliche Redakteurin | ust-direkt-redaktion@nwb.de

Die Frage, ob mehrere Einzelleistungen als einheitliche Leistung zusammenzufassen und somit umsatzsteuerlich einheitlich zu beurteilen sind, ist häufig Gegenstand von Streitigkeiten zwischen Unternehmern und den Finanzbehörden. Nicht selten landen Streitfälle vor Gericht, was die Vielzahl der Urteile zur einheitlichen Leistung eindrucksvoll unterstreicht. Wenngleich sich die Definitionen der einheitlichen Leistung und ihrer Fallgruppen gefestigt haben, hat die Rechtsprechung bislang keine trennscharfen Abgrenzungskriterien mit allgemeiner Gültigkeit herausgearbeitet. Vielmehr muss in jedem Einzelfall das Wesen des Umsatzes ermittelt werden. Somit steht der Berater stets vor der schwierigen Aufgabe, aus der Vielzahl der Urteile eine Tendenz herauszuarbeiten, um beurteilen zu können, ob sein Fall eine einheitliche Leistung darstellt oder nicht.

Der Beitrag von Andreas Masuch und Philipp Carlson ab der stellt nach einer kurzen Skizzierung der Basics die seit dem viel beachteten EuGH-Urteil „Stadion Amsterdam CV.“ ergangene Rechtsprechung zur einheitlichen Leistung überblicksartig dar, ohne dass diese Darstellung Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. In diesem Rahmen sollen mögliche Folgen für die Praxis aufgezeigt werden.

Beste Grüße

Beate Blechschmidt

Fundstelle(n):
USt direkt digital 9 / 2019 Seite 1
NWB XAAAH-13576

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