BFH  - I R 21/18 Verfahrensverlauf - Status: anhängig

Außensteuerrecht; Darlehensforderung; Doppelbesteuerung; Konzern; Sperrwirkung; Teilwertabschreibung

Rechtsfrage

Keine außerbilanzielle Neutralisierung von nach Abkommensrecht zulässigen Teilwertabschreibungen auf Darlehensforderungen

Können Gewinnminderungen durch zulässige Teilwertabschreibungen auf Darlehensforderungen im Konzernverbund, die nach dem im Abkommensrecht (vorliegend in Art. 5 DBA-Frankreich) geregelten Grundsatz des "dealing at arm's length" nicht korrigiert werden dürfen, nicht außerbilanziell nach § 1 Abs. 1 AStG neutralisiert werden, weil das Abkommensrecht insoweit eine Sperrwirkung gegenüber weitergehenden, nationalen Korrekturvorschriften entfaltet?

Gesetze: AStG § 1 Abs 1, EStG § 5 Abs 1 S 1, EStG § 6 Abs 1 Nr 2 S 2, KStG § 8b Abs 3, DBA FRA Art 5, OECDMustAbk Art 9 Abs 1

Instanzenzug (anhängig gemeldet seit 20.11.2018):

Zulassung: durch FG

Dieses Verfahren ist anhängig

Fundstelle(n):
[AAAAH-00018]

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