Kommentar zu § 9b - Umsatzsteuerrechtlicher Vorsteuerabzug
Jahrgang 2019
Auflage 4
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-65344-5

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Kanzler, Kraft, Bäuml, u.a. - Einkommensteuergesetz Kommentar Online

§ 9b Umsatzsteuerrechtlicher Vorsteuerabzug

Ulf Gibhardt (Januar 2019)
Hinweis:

R 9b EStR; H 9b EStH; Abschn. 15a UStAE, zur Berichtigung des Vorsteuerabzugs.

A. Allgemeine Erläuterungen

I. Normzweck und wirtschaftliche Bedeutung der Vorschrift

1§ 9b Abs. 1 EStG regelt die einkommensteuerliche Behandlung von Vorsteuern.

Abziehbare Vorsteuern dürfen nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts (WG) aktiviert werden, während nicht abziehbare Vorsteuern grundsätzlich als Anschaffungs- oder Herstellungskosten (AK/HK) des jeweiligen WG zu aktivieren sind. Das gilt gleichermaßen für Anlage- und Umlaufvermögen, aber auch für den Materialeinsatz und die Gemeinkosten, die von den Herstellungskosten erfasst werden.

§ 9b Abs. 2 EStG soll die einkommensteuerliche Behandlung einer nachträglichen Vorsteuerberichtigung vereinfachen, indem die ursprünglichen AK bzw. HK von der Berichtigung unberührt bleiben. Der Mehr- oder Minderbetrag wird vielmehr grundsätzlich nur als (Betriebs-)Einnahme oder (Betriebs-)Ausgabe bzw. Werbungskosten erfasst.

II. Entstehung und Entwicklung der Vorschrift

2Bis zum galt in Deutschland umsatzsteuerrechtlich das System der sog. Allphasen-Brutto-USt. Bei Ausgangsumsätzen...

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