Dokument Gewerbesteuerliche Wirkungen bei der außensteuerlichen Hinzurechnungsbesteuerung

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StuB Nr. 12 vom 23.06.2017 Seite 477

Gewerbesteuerliche Wirkungen bei der außensteuerlichen Hinzurechnungsbesteuerung

StB Prof. Dr. Gerrit Adrian und Dipl.-FinW (FH) Corinna Tigges, Frankfurt/M.

Durch das BEPS I-Umsetzungsgesetz wurde in § 7 GewStG und § 9 GewStG die gewerbesteuerliche Behandlung der Hinzurechnungsbesteuerung neu geregelt. Zielrichtung des Gesetzgebers ist dabei, die außensteuerlichen Hinzurechnungs-Einkünfte der Gewerbesteuer zu unterwerfen. Anlass der Neuregelungen war das BFH-Urteil vom 11.3.2015 - I R 10/14 JAAAE-89758 (BStBl 2015 II S. 1049 = Kurzinfo StuB 2015 S. 434 GAAAE-91589; vgl. Zieglmaier, StuB 2017 S. 145 VAAAG-37917), auf das die Finanzverwaltung mit einem Nichtanwendungserlass reagierte (vgl. gleichlautender Erlass der Obersten Finanzbehörden der Länder vom 14.12.2015, BStBl 2015 II S. 1049 MAAAF-18875 = Kurzinfo StuB 2016 S. 81 JAAAF-42586). Gem. BFH sei der Hinzurechnungsbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer nach § 9 Nr. 3 GewStG zu kürzen, da der Hinzurechnungsbetrag des § 10 AStG auf eine nicht im Inland belegene Betriebsstätte entfalle.

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