Dokument Realisierung eines insolvenzbedingten Auflösungsverlusts nach § 17 Abs. 4 EStG - Teil 1: Die „Eintrittskarte“ für die Bestimmung des maßgeblichen Realisationszeitpunkts

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NWB Nr. 23 vom 06.06.2016 Seite 1747

Realisierung eines insolvenzbedingten Auflösungsverlusts nach § 17 Abs. 4 EStG

Teil 1: Die „Eintrittskarte“ für die Bestimmung des maßgeblichen Realisationszeitpunkts

André Deutschländer

In Anbetracht der Größenordnung insolvenzbedingter Auflösungsverluste nach § 17 Abs. 4 EStG, die oftmals sechs- bis siebenstellige Beträge aufweisen, ist die Frage nach dem maßgeblichen Realisationszeitpunkt für betroffene Anteilseigner eminent von Bedeutung. Denn nur ein frühzeitiger steuerlicher Ansatz verspricht eine letzte nennenswerte Steuererstattung aus der Anteilseignerstellung, da aufgrund des insolvenzbedingten Wegfalls von weiteren Einkünften, wie z. B. einem zusätzlichen Geschäftsführergehalt, künftige steuerliche Ausgleichsmöglichkeiten in der Regel zumindest temporär oder sogar dauerhaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Für den steuerlichen Berater bedeutet dies sowohl ein hohes Maß an Beratungspotenzial als auch nicht selten ein Haftungsrisiko. Der nachfolgende Praxisleitfaden thematisiert die maßgeblichen zivilrechtlichen Auflösungstatbestände im Rahmen eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Kapitalgesellschaft als Einstiegsvoraussetzungen. Der in NWB 24/2016 folgende zweite Teil widmet sich dann den weiteren Voraussetzungen zur Bestimmung des maßgeblichen Realisationszeitpunkts nach § 17 Abs. 4 EStG hinsichtlich der Vermögenslage auf Ebene der Kapitalgesellschaft sowie des Anteilseigners, die sich in der Praxis als besonders zeitintensiv erweisen. Im abschließenden dritten Teil in NWB 25/2016 werden einige Sonderthemen behandelt.

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