IWB Nr. 24 vom 27.12.2013 Seite 1

Das ging ja gerade noch einmal gut! Schwarz-rote Regierungskoalition wählt Kanzlerin Merkel!

Thorsten Kunde | Verantw. Redakteur | iwb-redaktion@nwb.de

[i]Die wiedergewählte Kanzlerin und ihr Bundesfinanzminister SchäubleMit dem zustimmenden Mitgliedervotum der SPD, das Führungspersonen der Partei die Tränen in die Augen trieb, konnte der Weg für die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD frei gemacht werden. Damit war auch klar, dass Angela Merkel in ihre dritte Amtszeit als Bundeskanzlerin starten kann. Wem diese Koalition dann Tränen der Freude und Tränen der Trauer in die Augen treiben wird, werden wir nach vier Jahren (oder doch schon früher?) erleben. Jetzt kann aber endlich mal wieder regiert und gearbeitet werden. Frohe Weihnachten genießen die Abgeordneten auch in Berlin!

[i]OECD-Studie zeigt Anstieg der Steuereinnahmen in DeutschlandNach einer aktuellen Studie der OECD, die am veröffentlicht wurde, hat die Mehrzahl der OECD-Länder im Jahr 2012 erneut mehr Steuern eingenommen als in den Krisenjahren 2008 und 2009. Aus der aktuellen Ausgabe der Revenue Statistics geht dabei hervor, dass der Anteil der Steuern und Sozialabgaben an der Wirtschaftsleistung im Durchschnitt von 30 OECD-Ländern bei 34,6 % lag. In Deutschland erhöhte sich der Anteil der Steuern an der Wirtschaftsleistung mit einem Sprung von 36,9 % im Jahr 2011 auf 37,6 % im Jahr 2012 merklich. Die OECD hat weitere Informationen zu diesem Thema visuell aufbereitet und lädt zum Nachlesen auf ihrer Homepage (www.oecd.org) ein.

[i]Irland hat den schützenden Schirm verlassen!Ende des Jahres 2010 musste Irland als erstes Euroland Finanzhilfen aus dem Europäischen Rettungsschirm in Anspruch nehmen. Der irische Staathaushalt war nach der Banken- und Immobilienmarktkrise nicht mehr zu finanzieren. Das führte zu einem Vertrauensverlust bei Investoren, wodurch die grüne Insel vom Kapitalmarkt abgeschnitten wurde. Nach einem tief einschneidenden Reformprogramm konnte Irland seit dem zweiten Halbjahr 2012 seinen Zugang zum Kapitalmarkt kontinuierlich ausbauen. Die Fortsetzung des eingeschlagenen Reformprogramms manifestiert sich im Haushaltsentwurf 2014 der irischen Regierung. Der neue und alte Bundesfinanzminister sieht in Irland nun sicher ein Vorbild für die südeuropäischen Länder, die sich durch weitere Einschnitte den aufgespannten Schirm zur Rettung ersparen können. Die Iren haben es vorgemacht.

[i]Guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014!Diese Ausgabe ist dann auch schon die letzte des Wahljahres 2013. Wir hoffen, dass wir Ihre Erwartungen und Ansprüche wieder erfüllen konnten! Wir freuen uns jederzeit auf Ihre Hinweise, welche Dinge aus Ihrer Sicht optimiert werden könnten. Im kommenden Jahr wird die IWB 60 Jahre jung. Die erste Ausgabe erschien im September 1954 auch als Organ der IFA, der wir seit der ersten Ausgabe stets eng verbunden sind. Unsere erste Ausgabe des Jahres 2014 wird am erscheinen und sich u. a. mit der Behandlung von Personengesellschaften im Internationalen Steuerrecht beschäftigen.

Die Redaktion und die Herausgeber der IWB wünschen Ihnen einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2014!

Beste Grüße

Thorsten Kunde

Fundstelle(n):
IWB 24 / 2013 Seite 1
[SAAAE-51684]

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