Kommentar zu § 23 InsO - Bekanntmachung der Verfügungsbeschränkungen
Jahrgang 2013
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-63881-7

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Gerhard Pape, Christoph Uhländer - NWB Kommentar zum Insolvenzrecht Online

§ 23 Bekanntmachung der Verfügungsbeschränkungen

Florian Stapper, Jörg Schädlich (Januar 2013)

Literatur

Haarmeyer, in MünchKomm-InsO, 2. Aufl. 2007; Kirchhof, in Heidelberger Kommentar, InsO, 6. Aufl. 2011; Lüer, in Uhlenbruck, InsO, 13. Aufl. 2010; Schmahl, in MünchKomm-InsO, 2. Aufl. 2007; Uhlenbruck, in Uhlenbruck, InsO, 13. Aufl. 2010.

I. Anwendungsbereich

1Die Bekanntmachungs-, Zustellungs- und Eintragungspflichten des § 23 gelten, wenn das Gericht eine vorläufige Maßnahme gem. § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 anordnet und gleichzeitig einen vorläufigen Verwalter einsetzt (§ 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1). Die Veröffentlichung aller anderen vorläufigen Maßnahmen steht im Ermessen des Gerichts. Die Vorschrift ist bei vorläufigen Sicherungsmaßnahmen des zuständigen inländischen Gerichts in ausländischen Insolvenzverfahren entsprechend anzuwenden (§§ 344, 345 bzw. Art. 38 EuInsVO).

II. Praktische Auswirkungen

2§ 23 verlagert die im eröffneten Insolvenzverfahren geltenden Veröffentlichungsvorschriften (§§ 30 bis 34) vor. Alle Beteiligten und Interessierten sollen schon im Eröffnungsverfahren möglichst zeitnah, direkt oder allgemein zugänglich über die wesentlichen Entscheidungen des Gerichts informiert werden. Das ist notwendig, weil gerichtliche Maßnahmen gem. § 21 Abs. 2 Satz 1 ...

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