Dokument Verlustverrechnungsbeschränkung bei privaten Veräußerungsgeschäften - Optionsgeschäfte können nicht zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung führen

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NWB direkt Nr. 52 vom 24.12.2007 Seite 6

Verlustverrechnungsbeschränkung bei privaten Veräußerungsgeschäften

Optionsgeschäfte können nicht zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung führen

Jens Intemann

Verluste aus Devisenoptionsgeschäften können nach der BFH-Entscheidung v. 18. 9. 2007 - IX R 42/05 auch dann nicht mit positiven Einkünften des Steuerpflichtigen aus Vermietung und Verpachtung ausgeglichen werden, wenn die Mittel für die Eingehung der Optionsgeschäfte aus den Mieteinnahmen stammen und der Steuerpflichtige beabsichtigt, die Erträge aus den Optionsgeschäften wiederum für Investitionen im Vermietungsbereich zu verwenden. Die Optionsgeschäfte stellen auch bei einer solchen Sachverhaltskonstellation eine eigenständige Erwerbsquelle dar, die allein nach § 22 EStG bzw. § 23 EStG zu besteuern ist. Gleichzeitig hat der BFH explizit entschieden, dass die für sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 Satz 3 EStG geltende Verlustverrechnungsbeschränkung verfassungsgemäß ist.

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