Dokument Arbeitsförderung; vorzeitige Aufgabe einer befristeten Beschäftigung

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BSG 15.11.1995 7 RAr 32/95

Arbeitsförderung; | vorzeitige Aufgabe einer befristeten Beschäftigung

Hat der Arbeitslose das Beschäftigungsverhältnis ohne wichtigen Grund gelöst und dadurch die Arbeitslosigkeit verursacht, steht ihm Arbeitslosengeld erst nach Ablauf einer Sperrzeit von regelmäßig zwölf Wochen zu (§ 119 Abs. 1 und § 119a Nr. 1 AFG). In Härtefällen umfaßt die Sperrzeit grundsätzlich sechs Wochen (§ 119 Abs. 2 Satz 1 und § 119a Nr. 1 AFG). Die Sperrzeit dauert jedoch nur zwei Wochen, wenn das Beschäftigungsverhältnis innerhalb von vier Wochen nach der unbegründeten Arbeitsaufgabe geendet hätte, ohne daß deswegen eine Sperrzeit eingetreten wäre (§ 119 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 AFG). Wäre der Arbeitslose innerhalb von sechs Wochen ohnehin arbeitslos geworden, beträgt die Sperrzeitdauer drei Wochen (; vgl. NWB EN-Nr. 429/95). In Fortführung dieser ...

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