Dokument Wechsel von der gesellschaftsbezogenen zur gesellschafterbezogenen Betrachtungsweise in § 6b EStG durch das UntStFG - (FinMin Saarland, Erlass vom 17. 11. 2004 - B/2 - 2 - 133/2004 - S 2139)

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StuB Nr. 24 vom 24.12.2004 Seite 1111

Wechsel von der gesellschaftsbezogenen zur gesellschafterbezogenen Betrachtungsweise in § 6b EStG durch das UntStFG

( B/2 - 2 - 133/2004 - S 2139)

Mit Änderung des § 6b Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 und Abs. 10 EStG durch das UntStFG gilt für die Veräußerungen nach dem 31. 12. 2001 wieder die bereits vor 1999 geltende gesellschafterbezogene Betrachtungsweise. Es wurde gefragt, ob im Rahmen des § 6b EStG bei gesellschafterbezogener Betrachtungsweise stille Reserven aus der Veräußerung bestimmter Wirt-schaftsgüter nur auf bestimmte andere angeschaffte oder hergestellte Wirtschaftsgüter übertragen werden können oder ob das veräußerte Wirtschaftsgut und das angeschaffte/hergestellte Wirtschaftsgut, auf das die stillen Reserven übertragen werden sollen, identisch sein kann. Im Einvernehmen mit dem BMF und den obersten Finanzbehörden der Länder gilt Folgendes: Das veräußerte Wirtschaftsgut und das angeschaffte/hergestellte Wirtschaftsgut, auf das die stillen Reserven übertragen werden sollen, kann identisch sein.

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