Dokument Überschusserzielungsabsicht bei der Vermietung von Grundstücken

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NWB Nr. 13 vom 22.03.2004 Seite 907 Fach 3 Seite 12785

Überschusserzielungsabsicht bei der Vermietung von Grundstücken

von Michael Stein, Erfurt

Der Beitrag „Überschusserzielungsabsicht bei der Vermietung von Grundstücken„ von M. Stein in NWB F. 3 S. 12785 ff. vermittelt einen Gesamtüberblick zur Problematik der Abgrenzung der Einkunftserzielungsabsicht und der Liebhaberei bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Es geht hierbei um die Frage, ob eine zu Werbungskostenüberschüssen (Verlusten) führende Vermietung von Immobilien steuerrechtlich zu berücksichtigen oder als unbeachtliche Liebhaberei zu beurteilen ist. Grundsätzlich ist die Überschusserzielungsabsicht bei positiver Ergebnisprognose (Totalüberschussprognose) zu bejahen. Daher hat der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG nur erzielt werden, wenn ein Grundstück gegen Entgelt zur Nutzung überlassen und darüber hinaus beabsichtigt wird, für die voraussichtliche Dauer der Nutzung des Grundstücks einen Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten zu erzielen. Von Liebhaberei spricht man, wenn diese Überschusserzielungsabsicht fehlt.

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