Dokument Öffentlicher Dienst; Zusatzversorgung für teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer

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BAG 28.07.1992 3 AZR 173/92

Öffentlicher Dienst; | Zusatzversorgung für teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer

Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verbietet die sachfremde Differenzierung zwischen Arbeitnehmern in einer bestimmten Ordnung. Eine Differenzierung ist dann sachfremd, wenn es für die unterschiedliche Behandlung keine billigenswerten Gründe gibt. § 2 Abs. 1 BeschG konkretisiert das Gebot der Gleichbehandlung für den Bereich der Teilzeitarbeit. Eine unterschiedliche Behandlung von Arbeitnehmern allein wegen der Teilzeitarbeit ist unzulässig. Sachliche Gründe, die eine unterschiedliche Behandlung von Teilzeitkräften gestatten, müssen anderer Art sein, etwa auf Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung oder unterschiedlichen Anforderungen am Arbeitsplatz beruhen. Es bleibt offen, ob Arbeitnehmer, die eine Arbeitszeit unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze i. S. des § 8 SGB IV haben, ...

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