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infoCenter (Stand: Januar 2022)

Rückstellungen: Ansatz und Bewertung in der Steuerbilanz (Grundsätze)

Falco Hänsch

1. Definition und Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen Grundsätze für die Steuerbilanz

Aufgrund des Maßgeblichkeitsprinzips gelten die handelsrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Rückstellungen zunächst auch für die Steuerbilanz (§ 5 Abs. 1 Satz 1 EStG).

Es existieren jedoch für Rückstellungen zahlreiche spezielle bilanzsteuerliche Ansatz- und Bewertungsvorschriften, die zu einem abweichenden Bilanzansatz führen können. Der Grundsatz der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz wird durch die nachfolgend beschriebenen steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorbehalte durchbrochen (§ 5 Abs. 2a bis 4b, 6 EStG, § 6 Abs. 1 Nr. 3a EStG, § 6a EStG).

Hinweis:

Zu den Grundlagen der Rückstellungen vgl. Hänsch, Rückstellungen: Grundlagen zur Bilanzierung von Rückstellungen, Rückstellungslexikon NWB MAAAD-84796 sowie Hänsch, Rückstellungen: Ansatz und Bewertung in der Handelsbilanz (Grundsätze), Rückstellungslexikon NWB WAAAD-84797.

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