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Lexikon Lohnbüro 2022 vom

Pensionszusage

Wolfgang Schönfeld und Jürgen Plenker

1. Allgemeines

Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern vertraglich eine Versorgung für Alter, Tod (= Hinterbliebenenversorgung) oder Invalidität versprechen, ohne schon in der Gegenwart Ausgaben machen zu müssen; häufig werden allerdings hierfür sog. Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, für die Beiträge zu entrichten sind (vgl. das Stichwort ). Solche Pensionszusagen (auch Direktzusage genannt) sind vor allem bei Gesellschafter-Geschäftsführern von GmbHs üblich. Der Arbeitgeber kann für eine Pensionszusage schon in der Gegenwart zu Lasten des Betriebsgewinns eine steuermindernde Pensionsrückstellung bei Erfüllung der Voraussetzungen des § 6a EStG bilden. Zu den lohnsteuerlichen Anforderungen zur Absicherung des biometrischen Risikos Alter, Tod oder Invalidität im Einzelnen vgl. .

Versorgungsverpflichtungen aus einer Pensionszusage können unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei auf einen Pensionsfonds übertragen werden (§ 3 Nr. 66 EStG, vgl. ).

2. Behandlung in der Ansparphase

Die Gewährung einer Pensionszusage und die damit verbundene Bildung einer Pensionsrückstellung in der Bilanz des Unternehmens lösen keine Lohnsteuerpflicht beim Arbeitnehmer aus (vgl. BStBl. II S. 890 zu...

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